Über mich
Ich bin Kim Nadine und ein neugieriger, feinfühliger Mensch mit einem Blick für das, was oft zwischen den Zeilen liegt.
Die Natur begleitet mich, solange ich denken kann. Ich bin zwischen Wiesen und Wäldern groß geworden, barfuß durchs Gras gestreift, habe Tiere beobachtet und die ersten Herbststürme in den Haaren gespürt. Draußen hat sich vieles für mich schon immer leichter angefühlt.
Vielleicht, weil es dort weniger Ablenkung gab. Vielleicht, weil ich schon als Kind sehr viel wahrgenommen habe. Vielleicht auch, weil die Natur nie etwas von mir wollte. Ich durfte dort einfach sein und dieses Gefühl ist bis heute geblieben.
Mein Weg in und mit der Natur.
Irgendwann wurde mein Leben lauter. Auch ich habe mich irgendwann ein Stück weit verloren. Im Lärm des Alltags. In der Schnelligkeit des Berufslebens. In Erwartungen und dem Anspruch, allem gerecht werden zu wollen. In diesem Gefühl, ständig funktionieren zu müssen. Ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn der Kopf immer voller und die eigene Stimme gleichzeitig immer leiser wird.
Mein Weg zurück war kein großer Wendepunkt. Es waren viele kleine Schritte. Mehr Zeit draußen. Mehr Stille. Mehr Wahrnehmen. Die ehrliche Auseinandersetzung mit mir selbst und irgendwann auch die Erkenntnis, dass vieles von dem, wonach ich gesucht hatte, gar nicht so weit weg war. Die Natur war die ganze Zeit da.
Heute lebe ich im Mangfalltal, umgeben von Bergen, Wäldern und Seen. Noch immer ist die Natur für mich Rückzugsort, Inspirationsquelle und manchmal auch der beste Ort, um die Dinge wieder in die richtige Perspektive zu rücken.
Zurück zur Natur. Zurück zu dir.
Dieser Satz ist für mich viel mehr als ein schöner Claim, denn ich glaube, dass wir Menschen uns in den vergangenen Jahrzehnten unglaublich viel Wissen angeeignet haben und gleichzeitig manches verlernt haben, das einmal ganz selbstverständlich zu unserem Leben gehörte.
Zu wissen, was vor unserer Haustür wächst. Die Jahreszeiten nicht nur am Kalender, sondern an dem wahrzunehmen, was sich draußen verändert. Zu erkennen, wann etwas reif ist und wann etwas einfach noch Zeit braucht.
Dazu kommt noch das Essentiellste, nämlich unseren eigenen Körper wieder besser zu spüren. Still genug zu werden, um wahrzunehmen, was uns guttut, was uns fehlt und was wir gerade wirklich brauchen. Je mehr ich selbst über Pflanzen, natürliche Rhythmen und die Natur vor unserer eigenen Haustür lerne, desto deutlicher wird mir, wie eng all das miteinander verbunden ist. Denn wenn wir die Verbindung zur Natur verlieren, verlieren wir oft auch ein Stück Verbindung zu uns selbst.
Genau hier treffen sich für mich heute Naturmentoring, Pflanzenwissen und Klänge. Unterschiedliche Wege, wieder bewusster wahrzunehmen, was uns umgibt und was in uns selbst leben möchte.
Wie ich dich
begleite.
Ich glaube nicht daran, dass wir uns ständig optimieren müssen und auch nicht daran, dass es für jeden Menschen dieselbe Methode oder denselben Weg gibt. Manchmal braucht es ein ehrliches Gespräch und eine gute Frage. Manchmal müssen wir raus aus dem Kopf und hinein in die Bewegung. Manchmal verändert sich etwas, wenn wir gemeinsam durch den Wald gehen und plötzlich wieder weiter sehen als bis zum nächsten Gedanken. Manchmal, sogar sehr häufig, braucht es gar keine Worte. Dann können Klänge, Stille oder das bewusste Wahrnehmen dessen, was gerade da ist, einen ganz anderen Raum öffnen.
In meiner Arbeit verbinde ich deshalb meine Erfahrung aus Coaching, Stressprävention und Resilienz mit Naturerfahrung, Pflanzenwissen, Achtsamkeit und Sound Healing. Nicht alles davon braucht es immer. Ich arbeite nicht nach einem festen Ablauf, den ich über jeden Menschen lege. Ich schaue, was du mitbringst, wo du gerade stehst und was in diesem Moment wirklich hilfreich sein kann.
Darf die Natur auch für dich ein Ort werden, an dem du dich selbst besser hörst?
Die Welt der Pflanzen.
Je mehr ich über Pflanzen erfahre und mit ihnen arbeite, desto mehr verändert sich mein Blick auf die Natur.
Eine Wiese ist für mich längst nicht mehr einfach nur eine Wiese. Ich sehe die Schafgarbe, entdecke wilden Dost am Wegesrand oder freue mich über die erste Wegwarte. Und mit jeder Pflanze, die ich kennenlerne, wächst auch meine Neugier auf die nächste.
Mich fasziniert, wie viel direkt vor unserer Haustür wächst und wie wenig wir oft noch darüber wissen. Welche Pflanzen uns seit Jahrhunderten begleiten, wie sie früher genutzt wurden, was wir heute über sie kennen und was wir mit ihnen selbst herstellen können.
Genau dieses Wissen möchte ich wieder mehr in meinen Alltag holen und weitergeben. Nicht nur theoretisch, sondern draußen, mit den Händen und mit allen Sinnen. Denn ich merke es bei mir selbst, je mehr ich über Pflanzen weiß, desto verbundener fühle ich mich mit der Natur um mich herum. Genau darum geht es auch in meinen Plant Wisdom Walks, Workshops und saisonalen Events. Gemeinsam rausgehen, entdecken, lernen und selbst ausprobieren.
Klang ist für mich noch einmal ein ganz anderer Zugang. Einer, bei dem wir nicht alles erklären, analysieren oder in Worte fassen müssen. In meinen Sound Baths und Klangräumen arbeite ich mit Klangschalen, Naturklängen und unterschiedlichen harmonischen Instrumenten. Es entsteht ein Raum, in dem für eine Weile nichts getan werden muss, außer es sich bequem zu machen, zu entspannen und den feinen Klängen und Vibrationen zu lauschen. Hören. Spüren. Wahrnehmen.
Ich mag diese Momente, in denen es stiller wird. Im Raum und oft auch in uns selbst. Wenn der Kopf nicht mehr alles kommentieren muss und wir einfach da sein können. Genau das ist es, was mich an den Klängen so berührt. Es braucht nicht immer Worte, um uns zu erreichen.